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Die Parkinson-Krankheit

27. Februar 2006
  • Was ist die Parkinson-Krankheit?

Die Parkinson-Erkrankung (Morbus Parkinson) ist eine Krankheit, bei der es zu einem fortgeschrittenen Verlust bestimmter Zellen (dopaminproduzierender Zellen) des Gehirns kommt. Dadurch kann das Hormon Dopamin nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Ohne die richtige Menge an Dopamin kann sich der Mensch nicht richtig bewegen. Es kommt zu den klassischen Symptomen mit Bewegungsarmut bzw. verlangsamung (Akinese), Muskelsteifheit (Rigor) und Zittern (Tremor). Daher nannte James Parkinson diese Erkrankung in seiner Erstbeschreibung aus dem Jahr 1817 auch Schüttellähmung (Paralysis agitans).

Die Parkinson-Krankheit tritt meist im Alter zwischen 40 und 70 jahren auf. Etwa ein Prozent der 60-Jährigen und drei Prozent der über 80-Jährigen haben unabhängig von Rasse und Kontinent Parkinson. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Lesen »

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Krankheiten

Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS)

27. Februar 2006
  • Was ist ADHS?

Das Aufmerksamkeits-Defizit / Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist das häufigste von mehreren Syndromen im Kindes- und Jugendalter, bei denen Schwächen in der Aufmerksamkeitsfokussierung und Konzentration, Erregbarkeit, Unruhe und vor allem die Impulsivität eine zentrale Rolle spielen. Bei betroffenen Kindern werden diese Symptome auch als “hyperkinetische” Verhaltensmerkmale bezeichnet, da man früher statt von einem “ADHS” von einem sog. “HKS ( = Hyperkinetisches Syndrom”) sprach. Der Grund für die Namensänderung ist, daß die Schwächen in der Aufmerksamkeitsfokussierung bei Aufgabenstellungen häufiger und zentraler sind als die motorische Unruhe. Mädchen weisen im Vergleich zu Jungen seltener die motorische Unruhe auf. Sie haben also häufiger ein “ADS” (“Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom”). Das ADHS / ADS kann auch noch bei Erwachsenen behandlungsbedürftig sein. Wenn das ADHS nicht richtig diagnostiziert und behandelt wird, führt es meistens zu erheblichen seelischen, sozialen und schulisch-beruflichen Problemen wie Schulversagen, soziales Scheitern und familiäre Tragödien. Diese Schwierigkeiten können sich ins Erwachsenenalter fortsetzen mit beruflichen und Beziehungsstörungen. Trotz jahrzehntelanger Forschungen wird das ADHS leider oft noch nicht richtig erkannt, und es gibt viele Mißverständnisse, Fehldiagnosen und entsprechend auch unzureichende Behandlungen.

Der wichtigste Grund für Fehlbehandlungen und für die ernsten Probleme ist fehlendes oder unzureichendes Wissen über das ADHS. Deshalb brauchen die oft ratlosen und verunsicherten Eltern von Kindern mit ADHS, aber auch die Ärzte und LehrerInnen dieser Kinder dringend ganz genaues und konkretes Wissen über die Besonderheiten des ADHS. Dieses Wissen kann helfen, den Weg zu einem erfahrenen Diagnostiker zu finden, und das genaue Wissen über das ADHS ist auch der sicherste Schutz gegen die gravierenden Folgen und gegen unzureichende Behandlungen. Lesen »

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Krankheiten

Multiple Sklerose

27. Februar 2006
  • Was ist eine MS?

Die Multiple Sklerose – abgekürzt MS – ist eine chronisch entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark, bei der es zur Entmarkung (Demyelinisation) bestimmter Nervenfasern kommt. Das Mark ist eine fetthaltige Schicht um diese Nervenfasern. Sie ist mit 30 bis 80 Erkrankungen auf 100.000 Menschen eine recht häufige Krankheit des zentralen Nervensystems, die in der Regel im frühen Erwachsenenalter – etwa zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr – beginnt.

Unter den verschiedenen Verlaufsformen der Multiplen Sklerose gibt es sehr milde Fälle, die im Alltagsleben kaum spürbar sind. Seltener treten gravierende Verläufe auf, welche die Erkrankten innerhalb kurzer Zeit ihrer Selbständigkeit berauben.

In Deutschland leben etwa 120.000 Betroffene, wobei Frauen mit 61 Prozent häufiger erkranken als Männer. Global betrachtet herrscht bei der Verteilung der MS ein Nord-Süd-Gefälle vor: In kälteren Zonen ist die Krankheit häufiger als in der Nähe des Äquators. Außerdem gibt es ethnische Unterschiede. Menschen mit europäisch-kaukasischer Abstammung erkranken am häufigsten, Japaner am seltensten. Woher diese Unterschiede kommen, ist ebenso wie die Ursache der MS trotz vieler Theorien noch unbekannt. Lesen »

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Die Demenz

27. Februar 2006
  • Was ist eine Demenz?

Der Begriff Demenz bezeichnet einen Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit. Man versteht darunter vor allem die Abnahme von Gedächtnisleistung und Denkvermögen. Dieser Verfall betrifft zunächst die Aufnahme bzw. das Wiedergeben neuer gedanklicher Inhalte, sodass die Orientierung (wo bin ich, was passiert gerade), die Urteilsfähigkeit, aber auch die Sprach- und Rechnenfähigkeit und Teile der Persönlichkeit zerstört werden. Dies kann sich in den Alltagsaktivitäten wie Waschen, Kochen oder Einkaufen niederschlagen. Eine Vergesslichkeit allein bedeutet noch keine Demenz. Die Betroffenen können aggressiv oder enthemmt, depressiv oder in ihrer Stimmung sprunghaft werden, was für Angehörige und Pfleger erhebliche Probleme aufwirft.

Etwa sechs Prozent aller Menschen über 65 Jahre leiden unter einer Demenz. Bei den über 90-Jährigen sind es sogar 40 Prozent. Nach Schätzungen von Patientenverbänden leben in Deutschland weit über eine Million Menschen mit altersbedingten Hirnleistungsstörungen. Vermutlich wird diese Zahl noch weiter steigen, weil der Anteil alter Menschen an der Gesamtbevölkerung zunimmt. Schon heute sind Demenzen der häufigste Grund für einen Einweisung ins Pflegeheim. Lesen »

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Krankheiten

Der Schlaganfall

27. Februar 2006
  • Was ist ein Schlaganfall?

Unter dem Begriff Schlaganfall (oder auch Hirnschlag) werden zwei unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst. Durch diese beiden Mechanismen entstehen räumlich begrenzte Schädigungen im Gehirn. Die Folge sind dementsprechende Funktionsstörungen.Schlaganfall durch Gefäßverschluss (ischämischer Infarkt) (80 Prozent): Kleine Blutgerinnsel verschließen Butgefäße, die das Gehirn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Dadurch können die Gehirnzellen nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und sterben ab.Schlaganfall durch Hirnblutung (20 Prozent): Er kann in Form einer Hirnmassenblutung oder als Subarachnoidalblutung auftreten. Bei der Hirnmassenblutung platzt ein Gefäß im Gehirn, wobei meistens ein relativ großer Bereich betroffen. Die Subarachnoidalblutung ist eine Blutung, die sich zwischen der dem Gehirn anliegenden weichen Hirnhaut und der Spinngewebshaut (Arachnoidea) ausbreitet. Lesen »

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