Die Parkinson-Krankheit
27. Februar 2006- Was ist die Parkinson-Krankheit?
Die Parkinson-Erkrankung (Morbus Parkinson) ist eine Krankheit, bei der es zu einem fortgeschrittenen Verlust bestimmter Zellen (dopaminproduzierender Zellen) des Gehirns kommt. Dadurch kann das Hormon Dopamin nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Ohne die richtige Menge an Dopamin kann sich der Mensch nicht richtig bewegen. Es kommt zu den klassischen Symptomen mit Bewegungsarmut bzw. verlangsamung (Akinese), Muskelsteifheit (Rigor) und Zittern (Tremor). Daher nannte James Parkinson diese Erkrankung in seiner Erstbeschreibung aus dem Jahr 1817 auch Schüttellähmung (Paralysis agitans).
Die Parkinson-Krankheit tritt meist im Alter zwischen 40 und 70 jahren auf. Etwa ein Prozent der 60-Jährigen und drei Prozent der über 80-Jährigen haben unabhängig von Rasse und Kontinent Parkinson. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Lesen »






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